| Rohre haben bei uns Tradition!
1946: Otto Kynast gründet in
Badbergen ein Eisen- und Haushaltswarengeschäft
1950: Nach der Erfindung der Rahmenluftpumpe
steigt Otto Kynast in die Fahrradproduktion ein.
1963: Das 500.000ste Fahrrad wird
gebaut. Im Bereich der Rohrfertigung werden nicht nur Rohre für
den Fahrradrahmenbau, sondern auch für den neuen Bereich der
Freizeit- und Campingmöbel hergestellt.
1966: 1.000.000 Fahrräder wurden
gebaut. Der Bereich Rohrfertigung firmiert selbständig als
Europa Stahlrohr GmbH & Co. KG und beliefert vornehmlich die Muttergesellschaft.
1985: Im Betrieb der mittlerweile
unter Otto Kynast GmbH & Co. KG firmierenden Mutter wird das 16.000.000ste
Fahrrad gebaut. Ein Viertel der Produktion von Europa Stahlrohr
geht jetzt an Dritte.
1992: Umwandlung der Otto Kynast GmbH
& Co. KG und der Europa Stahlrohr GmbH & Co. KG in die Kynast AG.
Der Bereich Rohrfertigung beliefert zunehmend Kunden aus dem Bereich
Automobil-, Möbel- und Radiatorenbau.
1998: Die Produktion von Stahlrohren
für die Fahrradindustrie wird nach tief greifenden Veränderungen
der Marktsituation eingestellt, da mit den Preisen für importierte
Fahrradrahmen aus Asien nicht konkurriert werden kann. Der Bereich
Stahlrohr wandelt sich in einen reinen Zulieferer für die weiterverarbeitende
Industrie und beliefert zu mehr als 90% Dritte.
1999: Die Kynast AG muss Insolvenz
anmelden. Der Betrieb im Bereich Stahlrohr läuft weiter.
2000: Der Insolvenzverwalter verkauft
die wesentlichen Betriebsgrundlagen an Finanzinvestoren, es entsteht
die neue Kynast GmbH. Die Produktion von Fahrrädern, Freizeitmöbeln,
Rasenmähern und Stahlrohren verbleibt in Quakenbrück.
2002: Der Bereich Stahlrohr wird in
die neu gegründete Kynast-Steel GmbH ausgegliedert. Die Trennung
von der Mutter wird eingeleitet. Diese hält jedoch weiterhin
100% der Gesellschaftsanteile.
2003: Durch eine Liquiditätslücke
verursacht, meldet die Muttergesellschaft erneut Insolvenz an. Auf
Grund der immer noch engen Verknüpfung mit dem Mutterhaus muss
am 16.07.2003 auch für die Kynast Steel GmbH der Insolvenzantrag
gestellt werden. Nach nur 5 Tagen Stillstand kann durch den vorläufigen
Insolvenzverwalter die Produktion wieder aufgenommen werden. Belegschaft,
Lieferanten und Kunden stehen loyal zu den Fortführungsabsichten
des vorläufigen Insolvenzverwalters.
01.10.2003: Das Insolvenzverfahren
wird eröffnet. Der Betrieb erfolgt weiterhin reibungslos. Verwalter
und Betriebsrat schließen einen Sozialplan und Interessenausgleich.
Am 07.11.2003 genehmigt die Gläubigerversammlung das Fortführungskonzept
des Insolvenzverwalters.
2004: Die Kynast Steel GmbH i.I. erweitert
das Produktprogramm und erhöht die Wertschöpfung. Es kann
bereits wieder in eine neue EDV und in Maschinen investiert werden.
Alle Planansätze werden erfüllt. Lang laufende Aufträge
können abgeschlossen werden. Die Kapazitäten sind gut
ausgelastet.
2005: Der Insolvenzverwalter verkauft das
verwaltete Unternehmen im Rahmen einer so genannten übertragenden
Sanierung, einschließlich der Namensrechte "Kynast-Steel" an
eine zur Übernahme neu gegründete Kynast-Steel GmbH® des Investors
Horst Rumpf aus Lienen.
Aus Kynast-Steel i.I. wird Kynast-Steel in Abwicklung GmbH.
2006: Die neue Kynast-Steel GmbH® nimmt mit
allen übernommenen Beschäftigten am 02.01.2006 die Produktion auf und
wickelt zugleich übernommene Altaufträge des Insolvenzverwalters ab.
"Kynast-Steel GmbH®" wird am 07. Februar 2006 in das Handelsregister
beim Amtsgericht Osnabrück unter 200213 in Abteilung B eingetragen.
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